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Was gibt es Neues?

 

 

 

 

 

 
 


 

Brief der Präsidentin

Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie das vergangene Jahr schon fast vergessen und stehen bereits mit beiden Füssen mitten in den neuen Anforderungen.
Beim Schreiben des Briefes schaute ich aber noch zurück und liess die vielen Aufgaben, die gelöst oder auch erst angegangen wurden, Revue passieren, um meine diversen Berichte zu schreiben.
Beim Lesen werden Sie sich vielleicht auch nochmals zurückwenden, sich freuen, weil Sie dabei waren oder sich informieren über das, was Sie nicht miterleben konnten. Daraus schöpfen wir alle neue Anregungen und hoffentlich auch die Kraft, diese umzusetzen.
So geht es mir  ebenfalls mit der älteren Geschichte des SVA. Wenn wir uns vergegenwärtigen, was die Gründerinnen als Antwort auf die Probleme ihrer Zeit getan haben, so wissen wir auch, was heute zu tun ist. Lassen Sie mich vergleichen:
-  Diese Pionierinnen brachten die wichtigen Impulse aus dem Ausland mit nach Hause,
wir treffen Akademikerinnen aus ganz Europa und  lassen uns erklären, was ihr Verband tut, wir hören von ihren beruflichen Problemen und von denen der jungen Akademikerinnen in ihrem Land.
-  Im Gegensatz zu den Anfängen des SVA in den Zwanzigerjahren haben heute alle  Mädchen Zugang zur Universität, aber wir erkennen die Schwierigkeiten der Studentinnen, in der Krise eine entsprechende Arbeit zu finden und versuchen, sie in dieser Phase zu ermutigen und befähigen, den Berufsstart zu schaffen.
-  Wir lesen, wie schwierig die Entwicklung einiger Sektionen damals vonstatten ging, wenn sich die Mitglieder nicht noch eine zusätzliche Arbeit oder auch nur die Teilnahme an den Treffen aufbürden konnten und  wir suchen einer adäquaten Lösung, die den Zusammenhalt schafft und für neue Mitglieder attraktiv wäre.
-  In wertvollen Briefen, die ein Mitglied dem Gosteli-Archiv übergab, konnte ich unter anderem lesen, dass bereits 1928 versucht wurde, die Ausgaben  für das erste Buch zur Geschichte des Verbandes zu reduzieren, also waren bereits dazumal finanzielle Erwägungen wichtig, doch das Buch wurde publiziert! Wir aber suchen immer noch nach Gönnerinnen und Sponsoren. Auf meinen Aufruf im September-Bulletin meldeten sich erst Wenige.
Wenn mich auch die Arbeit für den SVA ob der vielen Aufgaben nie in Ruhe lässt, so gibt es doch ebenso viele Lichtblicke, wertvolle Freundschaften, vielfältige Kontakte, interessante Herausforderungen. Ich versuche in meinen Berichten, diese aufzuzeigen und Sie daran teilnehmen zu lassen. Ich möchte Sie als Leserin und  als vielleicht „stilles“ Mitglied unseres Verbandes auffordern, sich zu überlegen, welche Ihre Motivation ist, dem SVA anzugehören. Finden Sie beim SVA,was Sie suchen? Das ist die bange Frage mancher Sektionspräsidentin, das ist auch meine Frage an Sie, denn die Antwort ist 2010 nicht mehr die von 1930. Wenn wir  uns in unserer Zeit als Verband weiterentwickeln wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen. Lesen Sie dazu die Berichte über unsere Weiterbildungstagung in Bern: Sie werden dazu Anregungen finden. Lassen Sie Ihre Sektionspräsidentin nicht alleine, bringen Sie Freundinnen mit, bringen Sie sich ein, dann wird unser Verband wieder lebendig! Wir haben einige Wege dazu am Networking-Tag eingeübt; versuchen wir doch alle, im Geist unserer Gründerinnen, aus unserem Verband ein Netzwerk zu machen, das durch Freundschaft getragen, Akademikerinnen in allen Lebensalter und beruflichen Lagen fördert und unterstützt.

Ihnen allen, vor allem aber den Verantwortlichen in den Sektionen und im Zentralvorstand wünsche ich ein glückliches Jahr 2010 bei guter Gesundheit und mit Erfolg und Zufriedenheit!

Verena Welti, Zentralpräsidentin

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